Techniken zur Ideenfindung

Bei Findung von Ideen setzen besonders künstlerisch arbeitende Menschen, wie Schriftsteller oder Regisseure auf die von Edward de Bono entwickelte 6-Hüte-Methode und andere, ganz ähnliche Techniken. Sie entspricht dem Modell des „parallelen Denkens“ und soll die Kommunikation einer Gruppe verbessern. Hierbei repräsentieren verschiedenfarbige Hüte jeweils einen Standpunkt bzw. eine Sichtweise. Weiß bedeutet faktisches, analytisches Denken – man konzentriert sich auf Tatsachen und denkt strikt objektiv. Rot repräsentiert das emotionale Denken, die Konzentration liegt hier auf der subjektiven Sichtweise, den Gefühlen und individuellen Meinungen. Ein schwarzer Hut wiederum bedeutet kritisches Denken. Hier sollen Risiken, Probleme und Ängste objektiv assoziiert werden. Mit der Farbe Gelb soll ein optimistisches aber spekulatives Szenario entworfen werden: Was passiert im besten Falle? Die konstruktive Komponente repräsentiert die Farbe Grün. Hier werden ganz klassisch kreative Ideen frei assoziiert. Die Farbe Blau ordnet und moderiert schließlich alle anderen Sichtweisen zu einem großen Überblick. Diese verschiedenen Sichtweisen garantieren einen effizienten Diskurs über eine Thematik und garantieren, dass kein Blickwinkel außer acht gelassen wird. Dabei kann man selbst als Einzelperson nacheinander die Farben durchspielen, oder in größeren Gruppen wechselnd agieren. Hier wird natürlich eine bestimmte Begabung zum „Schauspielern“ vorausgesetzt, man spielt regelrecht eine Rolle. Der Vorteil ergibt sich natürlich wie bei allen Rollenspielen in der Möglichkeit einer offeneren Diskussion. Natürlich verleitet diese Methode mit ihren vielen Techniken auch zum übertriebenen „Schauspielen“ und kann vom eigentlichen Ziel massiv ablenken. Aber immerhin stellt die Rollenverteilung sicher, dass alle Aspekte bei der Ideenfindung berücksichtigt werden.

Techniken und Methoden

Allerdings eignen sich nicht immer alle Teilnehmer für diese Techniken. Viele Menschen sind eher visuell veranlagt – hier bietet sich die von Tony Buzan entwickelte Methode des Mind Mappings an. Auf einer so genannten „Gedankenkarte“ oder dem „Assoziogramm“ wird mittig die zentrale Problematik oder Fragestellung platziert. Von diesem Thema ausgehend werden nun frei Assoziationen in „Ästen“ aufgezeichnet. Diese stellen die Hauptgedanken zum Thema dar und verästeln sich wiederum selbst. Dabei werden alle Ideen stichwortartig in diese Äste und Zweige geschrieben. Letztendlich erhält man so eine „Gedankenkarte“, auf der alle Ideen auf einen Blick sichtbar sind. Das wichtigste, nämlich das Problem, steht immer im Zentrum. So vermeidet man unübersichtliche und unstrukturierte „Blattsalate“, die häufig bei den klassischen Brainstorming-Varianten anfallen.

Techniken und Hemmungen

Sind Ideen und Kreativität nun so für jeden Menschen lernbar? Bei allen Methoden und fällt ein entscheidender Punkt ins Auge: Ideen und Kreativität sind in erster Linie befreites Denken, was bei der Auto Haftpflichtversicherung wünschenswert wäre. Auch ohne die beschriebenen professionellen Techniken sind wir so im Stande, neue Ideen ohne Hemmungen durch Furcht, Routine oder starren Vorbildern zu entwickeln. Wichtig ist es in jedem Fall, sich Unterbewusstes oder weniger Bewusstes rational bewusst zu machen.